Lange Zeit konnte man bei Twitter lesen: „IM and Track will be back soon“. Wegen Überlastungsproblemen haben Sie das Lesen und Schreiben von Tweets und das Tracking von beliebigen Begriffen in Echtzeit in seinem Instantmessenger, wie AIM oder Jabber damals abgestellt.
Gerade mit Track hatte man ein enorm mächtiges Werkzeug zur Verfügung. Man kann damit beliebige Begriffe bei Twitter mit „track Begriff“ eintragen. Sollte irgendwer auf Twitter diesen Begriff in einem Tweet verwenden, dann wurde er einem angezeigt, selbst wenn man denjenigen nicht verfolgte. Dadurch konnte man einfach z.B. bestimmte Hashtags verfolgen. Heute geht das zwar mit der Twitter-Suche auch, allerdings gerade mal per Web bzw. RSS und schon gar nicht in Echtzeit.
Nunja, wenigstens gestehen die Twitterleute nun endlich mal offiziell ein, dass ihnen Jabbersupport nicht wichtig ist bzw. dieses nur Ausgewählten zugänglich machen wollen. Damit haben normale User die Möglichkeit nur per Web und API auf Twitter zuzugreifen, was den Austausch in Echtzeit fast unmöglich macht. Richtiges Micromessagingfeeling bleibt so auf der Strecke.
Ürigens: identi.ca und Konsorten unterstützen das Lesen und Schreiben per Jabber seit Beginn und Tracking ist mit dem Jabberbot laconica @ web.spy.net auch im Angebot.
Mehr dazu gibt es bei Techcrunch und Jack Moffit, der Jabbersupport für alle User auch als kritisches Feature für Microbloggingdienste ansieht.

